Neuseeland 2017/2018 – Tag 3-5: Von Auckland nach Akaroa

An Tag 3 begannen wir unseren Road Trip auf der Südinsel. Nach dem Frühstück und einem gemütlichen Vormittag im netten Park am Fuß des Mount Eden standen wir aber zunächst – ausgerüstet mit vietnamesischen Sandwiches als Proviant – etwas bedröppelt an unserer Unterkunft, da das Supershuttle zum Flughafen auch nach 20 Minuten Wartezeit noch nicht auftauchte. Nach erfolglosen Anrufen bei der Hotline konnten wir dann im sporadisch noch verügbaren WiFi herausfinden, dass sich unser Shuttle zumindest auf dem Weg befand. Der Fahrer war auch entsprechend geschafft, als er uns kurz darauf einsammelte – überall Stau. Das zog sich dann auch bis zum Flughafen durch, so dass wir noch ein bisschen Nervenkitzel hatten, aber rechtzeitig für unseren Flug nach Christchurch ankamen (der dann aber sowieso Verspätung hatte).

Mit dem Mietwagen von Apex ging es von dort dann rund 80 km weiter auf die Banks Peninsula. Recht spät kamen wir dann in Akaroa an, der “französischsten Stadt” Neuseelands. Ruth war, bedingt durch die Klimaanlagen in den Fliegern, zu dem Zeitpunkt bereits etwas erkältet, so dass wir eigentlich einfach nur noch ein schnelles Abendessen wollten. In unserer Unterkunft wurden wir an das “Little Bistro” verwiesen. Als wir dort Platz genommen hatten stellten wir aber fest, dass das Konzept dann doch eher in Richtung Sterneküche als “Hunger. Essen. Fettig. Jetzt!” ging – weshalb wir uns in einer mäßig peinlichen Aktion wieder verabschiedeten, einen Tisch für den nächsten Abend reservierten und im Pub landeten.

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Am nächsten Tag schaltete das Wetter in den “Hochsommer”-Modus und unsere Wege trennten sich kurz. Ruth nutzte den Vormittag, um im Neoprenanzug mit frei lebenden Hectordelfinen zu schwimmen. Der Anbieter ecoSEAker bietet hierfür empfehlenswerte Touren an, bei denen Gruppen von maximal 12 Personen mit kleinen Booten in die Bucht fahren und darauf warten, dass die neugierigen, kleinen Delfine zum Boot kommen. Die Tiere werden weder mit dem Boot “gejagt” noch angefüttert. Ruth hatte dann auch Glück und kam voll auf ihre Kosten, denn eine Gruppe Delfine fand großes Interesse an Boot und Schwimmern und tobte verspielt zwischen ihnen hindurch.

Ich selbst bin in der Zwischenzeit vom Ort aus zu einer kurzen Wanderung entlang des Woodills Track hoch zum Heritage Park aufgebrochen. Nach kurzem Anstieg entlang eines Trampelpfads durch ein irgendwie nach Zimt riechendes Waldstück ging es mit Ausblick auf das türkisblaue Wasser der Bucht über Feldwege bis zum Aussichtspunkt der einen grandiosen Panoramablick bietet. Über den zweiten Teil des Woodills Track ging es dann zurück in die Stadt.

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Den Tag ließen wir nun tatsächlich im Little Bistro ausklingen, bevor es am nächsten Tag bereits weiter in Richtung Mt. Cook National Park ging.

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