Neuseeland 2017/2018 – Anreise: Berlin, Frankfurt, Shanghai, Auckland

Da sitze ich nun im Niagara Café (“the other one”), esse wirklich grandiosen Carrot Cake und trinke einen exzellenten Flat White, der sich in keinster Weise hinter den Berliner Hipstercafés verstecken muss. Mitten in der Pampa. Vor allem vom herausragend guten Kaffee bin ich aber nach den zwei Wochen, die wir jetzt schon durch Neuseeland tingeln, nicht mehr wirklich überrascht. Dazu später mehr.

Zwei Wochen und schon so viel erlebt… Ein bisschen drängt sich natürlich die Frage auf – warum tut sich erst jetzt etwas im Blog? Am mangelnden Internet liegt es nicht, WiFi hat man hier fast überall. Das Problem ist, dass immer wenn ich eigentlich Zeit hätte, die Erlebnisse des Tages festzuhalten, sowas passiert:

DSCP4921.jpg

Oder sowas:

DSCP6092.jpg

Aber der Reihe nach.

Jetzt möchte ich zunächst einmal die Anreise aufarbeiten. Diese verlief zwar erfreulich unaufgeregt und unkompliziert, rund eineinhalb Tage (von Haustür Berlin bis Touchdown Auckland haben wir ziemlich genau 36 Stunden gebraucht) in Öffis, Flugzeugen und auf Flughäfen herumzuhängen macht aber generell eher wenig Spaß. Die 12 Stunden Zeitverschiebung helfen da auch wenig, weshalb ich die Anreise in einem durchgehenden Dämmerzustand einfach als einen sehr, sehr langen Tag wahrgenommen habe.

DSCP4333.jpg

Kalendarisch ging es am 17.12. von Berlin zunächst nach Frankfurt und von da aus nach Shanghai (Ankunft am 18.12.). Als kleines Enternainmentprogramm gab es dort den Temperaturcheck für alle Fluggäste: Auch Transitreisende müssen sich einer hochoffiziellen Fieberkontrolle unterziehen. Und die ging so: Nachdem man sich erneut für den Weiterflug einchecken musste und eine neue Bordkarte bekam, wurde man in eine Wartezone geschickt, wo ein noch müder, jugendlicher Chinese in Chucks die Leute häufchenweise aufsammelte, die ihm dann im Gänsemarsch zum “temperature check” folgten. Dort ging man unter den desinteressierten Blicken von diversem Behördenpersonal durch einen Parcours aus Absperrbändern, um am Ende einen Stempel auf die Bordkarte zu erhalten, dass die Temperatur geprüft und für in Ordnung befunden wurde.

Na, was hat gefehlt? Richtig.

Danach gab es für uns erstmal chinesische Nudelsuppe zum Abendfrühstück, bevor wir mit Air New Zealand unserem Endziel Auckland entgegenflogen. Mein persönliches Highlight des zweiten Flugs: Unsere Sitze konnten zu einer Art Couch umgebaut werden, so dass man tatsächlich als Paar nebeneinander hätte schlafen können. Da man ja aber auch angeschnallt sein soll während des Flugs, gibt es dafür “Cuddle Belts” (komplett mit Gebrauchsanweisung, wie man sich anzuschnallen und aneinanderzukuscheln hat). Irgendwie süß die Kiwis.

DSCP4339.jpg

DSCP4343.jpg

Nach einem weiteren Nachtflug (und in meinem Fall mit dem vorherigen Flug zusammengerechnet irgendwas um die 5 Stunden Schlaf) kamen wir schließlich am 19.12. morgens überraschend fit in Auckland an. Wie es dort nach dem obligatorischen “schleppst du auch keine invasiven Tier- oder Pflanzenarten im Koffer oder den Ritzen deiner Wanderschuhe in unser Land ein”-Check weiterging folgt dann im nächsten Beitrag.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s