Schottland, Tag 6

Was für ein Tag! Bei bestem Wetter (was zu dem Zeitpunkt noch sowas hieß wie “fast kein Regen”, in den folgenden Tagen aber nochmals relativiert werden sollte…) konnten wir ein paar bildschöne Flecken der Isle of Skye bewundern.

Trotz des noch wolkenverhangenen Himmels machte ich mich vor dem Frühstück bereits zu einer kleinen Wanderung auf, die ich jedoch bald abbrach, da die Wege (wie schon am Abend zuvor) schnell in einer Schlammschlacht endeten. Dies stellte sich als echter Glücksgriff heraus – gerade als ich wieder am Hotel ankam brach die Wolkendecke auf und die Cuillins erstrahlten im Morgenlicht. Ich also im Schweinsgalopp doch wieder durch den Matsch hin zu den am Abend ausgekundschafteten Fotospots. Für eine Langzeitbelichtung ging es sich dank Nieselregen leider nicht mehr aus, aber auch so sind die Ergebnisse ganz passabel…

Mit einem Full Scottish Breakfast gestärkt (mittlerweile mag ich Black Pudding zum Frühstück tatsächlich irgendwie) ging es als nächstes weiter zu den Fairy Pools – allerdings mit dem Auto und nicht über den Wanderweg nach Glenbrittle, der das Sligachan im Prinzip mit den Fairy Pools verbindet (jedoch eine Durchquerung der Cuillins erfordert). Da der Parkplatz wie schon bei meinem letzten Besuch überfüllt war, parkten wir eine knappe Meile weiter weg auf einem geschotterten Plätzchen und machten uns auf den Weg – zu Beginn noch zwischen Touristentrauben, weiter in Richtung Berge am Fluss entlang dann fast alleine. Wunderschön.

Da das Wetter immer besser wurde und wir sowieso schon in der Gegend waren machten wir uns danach noch zur Talisker Bay – einige Kilometer von der gleichnamigen Distillery entfernt – auf. Bereits am kleinen Parkplatz wurden wir von den Pfauen und der verschmusten Katze des dortigen Bauernhofs begrüßt, und Ruth hatte (nicht nur aufgrund der “Munchies” im Auto) schnell viele Freunde gefunden…

Nachdem ich den Vögeln mit etwas Nachdruck erklärt hatte dass “Nein, meine Speicherkarten KEIN Futter” sind, machten wir uns auf den Weg die letzten eineinhalb Kilometer zur Bucht. Diese ist definitiv einen Besuch wert und wir genossen zwischen den schwarzen Felsen die Abendsonne. Es sollte vorerst das letzte Mal gewesen sein, dass wir sie zu Gesicht bekamen.

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